Für Sie gelesen: Entdeckung sozialer Gesundheit von Eckhard Schiffer

Erziehungsfragen - Blog

Für Sie gelesen: Entdeckung sozialer Gesundheit von Eckhard Schiffer

Von julia am 23/11/2021 - 10:03
Bücherhimmel
Buchcover
Quelle: Psychosozial Verlag

 

Eckhard Schiffer,

Entdeckung sozialer Gesundheit. Möglichkeitsräume für Vertrauen, Respekt und kreatives Zusammenspiel in jedem Lebensalter.

Erschienen im April 2021

ISBN-13: 978-3-8379-3041-2

 

 

 

 

 

 

Eckhard Schiffer nimmt sich einem Thema an, das aktueller für unsere heutige Zeit und Gesellschaft nicht sein könnte: Soziale Gesundheit. Wie können wir in gesellschaftlichen Kontexten solidarisch und respektvoll in Beziehung treten?

Der Autor schafft es in diesem Buch Theorie und Praxis in einer leicht verständlichen Art und Weise zu verweben. Somit kann er seinem Anspruch, den er in der Einleitung formuliert, ein Buch für Eltern, Großeltern, Pädagogen in unterschiedlichen Institutionen, Ärzte, Mitarbeiter in Behörden, usw. geschrieben zu haben, gerecht werden. Er bringt so viele theoretische Ausführungen wie nötig, untermauert mit Bildmaterial und Beispielen aus dem Lebensalltag. Sein Ansatz Theorien zu wiederholen, wenn sie in einem neuen Kontext eingebunden sind, dient sehr gut dem Verständnis der Thematik, auch ohne umfassende Vorkenntnisse.

In seinen Ausführungen wird erkennbar, dass analoge und digitale Welt sich nicht ausschließen, jedoch Menschen die analoge Begegnung benötigen, damit sich Möglichkeitsräume eröffnen, die dann kreativ und produktiv mit Daseinsinhalten gefüllt werden können. Diese benötigen wir in jedem Lebensalter für unsere weitere Entwicklung und für den Erhalt und die Wiedererlangung von körperlicher, seelischer und sozialer Gesundheit.

Eckhard Schiffer hat ein Buch geschrieben, das uns helfen kann zu verstehen, wie wir positive Veränderungen durch unsere eigenen inneren Kräfte hervorrufen können.

Das Ich benötigt dabei die soziale Resonanz, also ein Du und auf diesem Weg können wir zu einem solidarischen und respektvollen Wir gelangen.

 

Foto: Maresa Gallauner