Unterschiedliche Ängste sind Teil des menschlichen Lebens und erfüllen auch eine Schutzfunktion. Neben „individuellen Ängsten“ treten auch Ängste auf, die Ausdruck psychischer und sozialer Entwicklung sind. Diese Ängste treten bei allen Kinder etwa im selben Alter mehr oder weniger stark auf. Bereits im ersten Lebensjahr verspürt das Baby Ängste, was sich z.B. deutlich in der „Fremdelphase“ zeigt. Etwa ab dem dritten Lebensjahr eines Kindes werden Eltern und Betreuungspersonen mit unterschiedlichsten Ängsten des Kindes konfrontiert. Diese Ängste können den eigenen Körper betreffen (z.B. Ausscheidung) oder auch die psychische und soziale Entwicklung (z.B. fremde Personen und Situationen, Allmachtsphantasie und „Magische Jahre“).

Wie können Erwachsene mit diesen Ängsten umgehen? Wie kann dem Kind respektvoll und achtsam begegnet werden? Welche Unterstützung benötigt ein Kind?

Neben vielen anderen Möglichkeiten Kinderängsten zu begegnen, möchte ich vor allem auf das Thema „Geschichten“ eingehen. Welche Art von Geschichten können Kindern helfen? Warum können Geschichten für Kinder eine solche Entlastung darstellen? Dabei ist es mir wichtig, dass PädagogInnen Kriterien an die Hand bekommen, wie Geschichten ausgewählt werden können und einige Geschichten und Kinderbücher zu „typischen“ Kinderängsten kennenlernen.

"Fortbildung validiert von der Kommission für Weiterbildung im Umfang von 1,5 Stunden (gemäß modifiziertem Jugendgesetz)"